1973
erhält er das Stipendium des Lichtwark-Preises der Stadt Hamburg.

1974
nimmt Kappeler die Berufung als ordentlicher Professor auf den Lehrstuhl für Malerei und Graphik an der Universität Hannover an. Außer seiner Lehrtätigkeit an der Hochschule ist er aktiver Teilnehmer in den Kreisen, in denen Themen wie Aufrüstung, Kernenergie, Umwelt, diskutiert werden. Es entstehen Zyklen wie das „Projekt Nordholz“ und der „Eismeerzyklos“. In der Folge arbeitet Kappeler an Physiognomien von Menschen, die wegen ihrer demokratischen Haltung hinsichtlich der Menschenrechte und der Meinungsfreiheit Opfer der Justiz in der ausgehenden Weimarer Republik wie auch Opfer des Nazi-Terrors geworden sind und auch jener, die in der modernen BRD wegen ihrer kritischen Haltung zur Seite geschoben wurden. Zyklen zu Theodor Lessing und Carl von Ossietzky entstehen.

1983
begegnet Kappeler im Rahmen seiner Ausstellungen in Paris und Bremen dem Lyriker Erich Fried. Häufige Besuche Frieds im Atelier des Künstlers sowie das gegenseitige Nahebringen von Texten und Bildern führt zu einer intensiven Freundschaft bis zum Tode Erich Frieds.

1985
entsteht ein großformatiges Bild zu Theodor Lessing, das wegen seines Hängeverbotes in der Universität Hannover eine bundesweite Diskussion verursacht. Es hat in der Halle der Volkshochschule der Landeshauptstadt von Niedersachsen seinen Platz gefunden.

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